Von der Redaktion psychotherapeut-werden.de · Stand: 20.10.2026

Der BaPsy-DGPs ist der Studieneignungstest für den Bachelor Psychologie. Die meisten staatlichen Unis werten ihn inzwischen in ihrem eigenen Auswahlverfahren, meist zusammen mit der Abiturnote und jede mit eigener Gewichtung. In Freiburg, Tübingen und Heidelberg reichte zuletzt selbst ein Abitur mit 1,0 ohne Test rechnerisch nicht für einen Platz.
Was der BaPsy-DGPs ist und seit wann er zählt
Die Uni Trier beschreibt ihn in ihren Zulassungsergebnissen als „BaPsy-DGPs (Studieneignungstest Psychologie)“. Die meisten Unis rechnen mit Deinem Prozentrang im Test, einige mit anderen Kennwerten wie dem Z-Wert (Bielefeld, Münster) oder einem Standardwert (Lübeck).
Viele Unis haben den Test erst in den letzten Jahren eingeführt. Die Uni Hamburg etwa veröffentlichte bis zum Wintersemester 2022/23 noch eine Abiturnote als NC und seit 2023/24 nur noch einen Punktwert aus Abitur und Test. Jena berücksichtigt ihn erst ab dem Wintersemester 2026/27.
Testtermine, Anmeldeschluss und Teilnahmegebühr nennen wir hier bewusst nicht. Sie ändern sich mit jedem Durchgang, und wir führen nur Angaben, die wir an der Quelle geprüft haben. Prüfe sie vor der Bewerbungsphase direkt beim Anbieter, und kläre bei jeder Wunsch-Uni, bis wann sie das Ergebnis braucht. Wie lange ein Ergebnis gilt, regelt jede Uni selbst; Jena, Lübeck und Hildesheim zum Beispiel werten nur Ergebnisse, die höchstens fünf Jahre alt sind (Belege in der Tabelle).
Welche Unis den Test werten und wie stark
Die folgende Tabelle zeigt die Auswahlregel jeder Uni im Wortlaut unserer Datenbank, mit Quelle. Sie ist alphabetisch sortiert.
| Hochschule | Auswahlregel |
|---|---|
| FAU Erlangen-Nürnberg | 30 % Abiturbestenquote; 70 % eHAV: Verfahrensnote aus Abiturnote 60 % + BaPsy-DGPs-Prozentrang 40 %Q |
| Goethe-Uni Frankfurt | 80 % nach Qualifikation (HZB-Note 55 % + BaPsy-DGPs-Prozentrang 45 %); 20 % nach WartezeitQ |
| FSU Jena | 20 % nach Abiturnote, 80 % Hochschulauswahlverfahren mit BaPsy-DGPs (Quote 1: 60 % Abitur und 40 % Test; Quote 2: 20 % Abitur und 80 % Test); Test ab WS 2026/27 berücksichtigt, ohne Zertifikat 0 Punkte, höchstens 5 Jahre altQ |
| FU Berlin | 60 % Auswahlverfahren der Hochschule (Abiturnote und BaPsy-DGPs, Test bis 50 Punkte), 20 % nach Abiturnote, 20 % nach Wartezeit (höchstens 10 Wartesemester)Q |
| HU Berlin | 60 % Auswahlverfahren der Hochschule (Durchschnittsnote bis 90 Punkte plus optionaler Studierfähigkeitstest bis 85 Punkte, max. 175; alternativ Mischnote aus 90 % Note und 10 % einschlägiger Berufserfahrung von 900 Stunden), 20 % nach Note, 20 % nach WartezeitQ |
| JLU Gießen | Hochschulauswahlverfahren (80 %): Punkte für die HZB-Note nach Tabelle + BaPsy-DGPs-Prozentrang als ganze Zahl + max. 8 Zusatzpunkte; Wartezeitquote (20 %)Q |
| LMU München | 30 % nach Abiturnote; 70 % eHAV: Abiturnote 6/10 + BaPsy-DGPs-Prozentrang 4/10Q |
| MLU Halle-Wittenberg | Nach Vorabquoten 30 % Abiturbestenquote, 10 % Wartezeit, 60 % Auswahlverfahren der Hochschule: HZB-Durchschnittsnote 0 bis 70 Punkte plus freiwilliger BaPsy-DGPs 0 bis 30 Punkte (max. 100, ab WS 2026/27); keine AuswahlgesprächeQ |
| RPTU Landau | Auswahlverfahren der RPTU; BaPsy-DGPs seit WS 2023/24 freiwillig zur möglichen Verbesserung des Notendurchschnitts; Quotenmodell und Gewichtung nicht belegtQ |
| Ruhr-Uni Bochum | 20 % Abiturbestenquote; 80 % Auswahlverfahren der Hochschule nach Punktwert aus Abiturnote und ggf. Prozentrang im BaPsy-DGPs; Bonus für WartesemesterQ |
| RWTH Aachen | 51 % Abiturnote (in 0 bis 100 Punkte umgerechnet), 49 % Studieneignungstest BaPsy-DGPs; ohne Test 0 TestpunkteQ |
| TU Braunschweig | 90 % nach Verfahrensnote, 10 % nach Wartesemestern; Verfahrensnote aus HZB-Note (70 %) und je 15 % Noten in Mathematik und Biologie (ersatzweise Englisch, Deutsch); BaPsy-DGPs freiwillig, ab Prozentrang 50 berücksichtigt, bei Prozentrang über 95 bis zu 1,0 VerbesserungQ |
| TU Dresden | 10 % Leistungsquote, 10 % Wartezeitquote, 80 % Auswahlverfahren der Hochschule nach Abiturnote und BaPsy-DGPsQ |
| Uni Bamberg | 30 % nach Abiturnote; 70 % eHAV: Abiturnote 60 % + BaPsy-DGPs-Prozentrang 40 %Q |
| Uni Bielefeld | 20 % nach Abiturnote; 10 % Abiturnote mit Wartesemester-Bonus (0,1 je Semester, max. 7); 10 % nach Z-Wert im BaPsy-DGPs; 60 % nach Abiturnote und Z-Wert kombiniertQ |
| Uni Bremen | Auswahlverfahren nach Abiturnote (max. 30 Punkte, 60 %) und BaPsy-DGPs (max. 20 Punkte, 40 %), daneben Quoten nach Abiturnote und WartezeitQ |
| Uni des Saarlandes | Nach Vorabquoten: 20 % Testbestenquote (BaPsy-DGPs-Prozentrang), 20 % Abiturbestenquote (Verfahrensnote), 60 % Hochschulauswahl (Abiturnote 60 % + BaPsy-DGPs 40 %); Wartezeit wird nicht berücksichtigtQ |
| Uni Duisburg-Essen | 20 % nach Abiturnote; 80 % Hochschulauswahl: Punktwert aus 51 % Abiturnote und 49 % Studieneignungstest BaPsy-DGPs (je Kriterium max. 30 Punkte); keine WartezeitquoteQ |
| Uni Freiburg | 90 % Auswahlverfahren: Abiturnote bis 30 P. + BaPsy-DGPs (freiwillig) bis 20 P. (max. 50 P.); 10 % WartezeitQ |
| Uni Göttingen | rund 90 % nach Qualifikation: HZB-Note bis 12 Punkte plus freiwilliger BaPsy-DGPs bis 3 Punkte (max. 15); rund 10 % nach Wartezeit (in Niedersachsen max. 7 Wartesemester)Q |
| Uni Hamburg | Hochschulzugangsberechtigung (Note) 51 % und BaPsy-DGPs 49 %; daneben WartezeitquoteQ |
| Uni Heidelberg | 90 % Auswahlverfahren: Abitur bis 30 P. + BaPsy-DGPs bis 20 P. + sonstige Leistungen (z. B. Berufsausbildung) bis 10 P. (max. 60 P.); 10 % Wartezeit (max. 7 Wartesemester); Vorabquoten Zweitstudium 2 %, Härtefälle 5 %, Internationale 8 %Q |
| Uni Hildesheim | Nach Vorabquoten 90 % Auswahlverfahren, 10 % Wartezeit; die Auswahlquote geht je zur Hälfte nach HZB-Note und nach HZB-Note kombiniert mit dem freiwilligen BaPsy-DGPs (Prozentrang als Notenäquivalent, je 0,5; Test höchstens 5 Jahre alt)Q |
| Uni Kassel | Verfahrensnote aus Abiturnote, BaPsy-DGPs-Prozentrang und ggf. einschlägigem Leistungskurs; daneben Wartezeit; Englisch B1 nötigQ |
| Uni Köln | 20 % Abiturbestenquote; 80 % Hochschulquote nach 60 % Abiturnote und 40 % BaPsy-DGPs; keine WartezeitQ |
| Uni Leipzig | Nach Vorabquoten (International 10 %, Zweitstudium 3 %, Härte 2 %): 10 % nach Abiturnote, 10 % nach Wartezeit, 10 % nach Studieneignungstest (BaPsy-DGPs, freiwillig), 70 % Mischquote aus HZB-Note (60 %) und Test-Prozentrang (40 %)Q |
| Uni Lübeck | Nach Vorabquoten 20 % nach HZB-Note, 20 % nach Wartezeit, Rest Hochschulauswahl nach HZB-Note, verbessert um einen freiwilligen BaPsy-DGPs-Bonus (Standardwert 101-110: −0,1; 111-120: −0,2; 121-130: −0,3; ab 131: −0,4; Test höchstens 5 Jahre alt)Q |
| Uni Mannheim | Punktesystem max. 115 Punkte aus Abiturnote, BaPsy-DGPs (bis 40 Zusatzpunkte) und weiteren KriterienQ |
| Uni Marburg | Auswahlverfahren: Abiturnote bis 60 P. + BaPsy-DGPs bis 40 P. (max. 100 P.); Wartezeit (max. 7 Semester)Q |
| Uni Münster | 20 % Abiturbestenquote; 80 % Auswahlverfahren der Hochschule, davon 20 % allein nach BaPsy-DGPs, 65 % nach Abiturnote (60) und Test (40), 11,9 % nach Abiturnote und Wartezeit (max. 7 Semester), 3,1 % beruflich Qualifizierte; ohne Test 0 TestpunkteQ |
| Uni Potsdam | Nach Vorabquoten (11 % Ausländer, 3 % Zweitstudium, 3 % Härtefälle): 80 % Hochschulauswahlverfahren nach Durchschnittsnote, die sich mit dem BaPsy-DGPs um bis zu 1,1 verbessern lässt; 20 % nach WartezeitQ |
| Uni Regensburg | Einheitliches Auswahlverfahren: Abiturnote 60 % + BaPsy-DGPs 40 % (ab WS 2025/26); Restplätze per LosQ |
| Uni Siegen | Rangliste nach Gesamtpunkten: 55 % Abiturnote und 45 % BaPsy-DGPs (je max. 30 Punkte; ohne Test 0 Testpunkte, Test freiwillig); keine WartezeitQ |
| Uni Tübingen | 90 % Hauptquote nur nach Abiturnote bis 60 P. + BaPsy-DGPs bis 20 P. (max. 80 P.); 10 % Wartezeit (max. 7 Wartesemester); 2 % ZweitstudiumQ |
| Uni Ulm | 90 % Leistung: Abitur bis 30 P. + BaPsy-DGPs bis 25 P. + Boni bis 5 P. (Berufsausbildung 3, Berufstätigkeit 2, Sonstiges 1), max. 60 P.; 10 % WartezeitQ |
| Uni Wuppertal | Quote nach Abiturnote; Auswahlverfahren der Hochschule nach Auswahlnote aus 60 % Abiturnote und 40 % BaPsy-DGPs (ohne Test oder bei Verschlechterung nur Abiturnote); keine WartezeitQ |
| Uni Würzburg | Quote 1 (30 %) nach Abiturnote; Quote 2 (70 %): Summe aus prozentualem Punktwert der Abiturnote (max. 60 %) und BaPsy-DGPs-Prozentrang (max. 40 %)Q |
Den Test gar nicht berücksichtigen laut ihren Regeln drei Unis: Konstanz (Abiturnote und einschlägige berufliche, praktische oder außerschulische Leistungen (Notenverbesserung); BaPsy-DGPs wird nicht berücksichtigtQ), Greifswald (30 % Abiturbestenquote, 10 % Zusätzliche Eignungsquote (Berufsausbildung), 60 % Auswahlverfahren der Hochschule (HZB-Punkte plus doppelt gewertete Punkte in Biologie, Englisch und Mathematik der Qualifikationsphase plus Berufsausbildung); BaPsy-DGPs wird nicht berücksichtigt, keine WartezeitquoteQ) und Kiel (20 % nach Note, 20 % nach Wartezeit, 60 % Hochschulauswahl nach Abiturnote; BaPsy-DGPs wird in Kiel bisher nicht berücksichtigtQ).
Beim Lesen der Tabelle helfen zwei Unterscheidungen. Erstens: Steht der Test in einer gemeinsamen Quote mit dem Abitur oder in einer eigenen Testquote? Das Saarland und Leipzig vergeben einen Teil der Plätze allein nach dem Testergebnis. Zweitens: Bekommt man ohne Test null Punkte, oder zählt dann einfach die Abiturnote? Bei Aachen, Münster und Siegen heißt fehlender Test ausdrücklich null Testpunkte.
Rechenbeispiele aus den Auswahlregeln
Die folgenden Beispiele rechnen nur mit den Höchstpunktzahlen aus den Satzungen und den letzten veröffentlichten Grenzen. Wie eine bestimmte Abiturnote in Punkte umgerechnet wird, steht in den Satzungen der Unis; das übernehmen wir hier nicht. Alle Ergebnisse sind eigene Rechnung.
Freiburg. Die Regel: 90 % Auswahlverfahren: Abiturnote bis 30 P. + BaPsy-DGPs (freiwillig) bis 20 P. (max. 50 P.); 10 % WartezeitQ Die Grenze zum Wintersemester 2026/27 lag bei 42 von 50 PunktenQ. Selbst mit voller Abiturpunktzahl fehlen 12 Punkte, die nur der Test bringen kann. Du hättest also mindestens 12 der 20 Testpunkte gebraucht, mit einem schwächeren Abitur entsprechend mehr.
Tübingen. Im polyvalenten Bachelor gilt: 90 % Hauptquote nur nach Abiturnote bis 60 P. + BaPsy-DGPs bis 20 P. (max. 80 P.); 10 % Wartezeit (max. 7 Wartesemester); 2 % ZweitstudiumQ Die Grenze zum Wintersemester 2025/26: 65,1 von 80 PunktenQ. Ohne Test liegt das Maximum bei 60 Punkten und damit unter der Grenze. Mit voller Abiturpunktzahl hätten gut 5 Testpunkte gereicht.
Heidelberg. Hier zählen auch sonstige Leistungen: 90 % Auswahlverfahren: Abitur bis 30 P. + BaPsy-DGPs bis 20 P. + sonstige Leistungen (z. B. Berufsausbildung) bis 10 P. (max. 60 P.); 10 % Wartezeit (max. 7 Wartesemester); Vorabquoten Zweitstudium 2 %, Härtefälle 5 %, Internationale 8 %Q Die Grenze zum Wintersemester 2025/26 lag bei 44,4 von 60 PunktenQ. Ohne Test sind höchstens 40 Punkte möglich, also auch hier zu wenig.
Halle. Die Regel: Nach Vorabquoten 30 % Abiturbestenquote, 10 % Wartezeit, 60 % Auswahlverfahren der Hochschule: HZB-Durchschnittsnote 0 bis 70 Punkte plus freiwilliger BaPsy-DGPs 0 bis 30 Punkte (max. 100, ab WS 2026/27); keine AuswahlgesprächeQ Grenze zum Wintersemester 2026/27: 63 von 100 PunktenQ. Ohne Test hätte die Note allein 63 der 70 möglichen Punkte bringen müssen. Mit vollen 30 Testpunkten hätten dagegen schon 33 Notenpunkte gereicht. Halle vergibt daneben eine Abiturbestenquote, in der die Grenze bei Note 1,2Q lag.
Lübeck. Lübeck verbessert die Abiturnote um einen Bonus, der vom Standardwert im Test abhängt. Die Satzung staffelt so: Nach Vorabquoten 20 % nach HZB-Note, 20 % nach Wartezeit, Rest Hochschulauswahl nach HZB-Note, verbessert um einen freiwilligen BaPsy-DGPs-Bonus (Standardwert 101-110: −0,1; 111-120: −0,2; 121-130: −0,3; ab 131: −0,4; Test höchstens 5 Jahre alt)Q Mit einer Abiturnote von 1,8 und einem Standardwert von 125 gehst Du also mit 1,5 ins Rennen, mit einem Standardwert ab 131 mit 1,4. Für Lübeck ist keine Grenze mit gesichertem Semester veröffentlicht, deshalb fehlt hier der Vergleich.
Lohnt sich der Test?
Wenn Du Dich an Unis bewirbst, die ihn werten: fast immer. In Freiburg, Tübingen und Heidelberg zeigen die Beispiele, dass ohne Test zuletzt kein Platz im Auswahlverfahren zu holen war, auch nicht mit bestem Abitur. Und in Ulm hatte die letzte zugelassene Person zum Wintersemester 2026/27 nach Angabe der Uni eine Abiturnote von 2,5 bei einer Grenze von 34,4 von 60 PunktenQ. Ein guter Test kann eine mittlere Note also stark ausgleichen.
Weniger Gewicht hat er dort, wo er nur als kleiner Bonus wirkt, etwa in Göttingen (rund 90 % nach Qualifikation: HZB-Note bis 12 Punkte plus freiwilliger BaPsy-DGPs bis 3 Punkte (max. 15); rund 10 % nach Wartezeit (in Niedersachsen max. 7 Wartesemester)Q). In Konstanz, Greifswald und Kiel spielt er keine Rolle.
Ein Risiko hat der Test auch: In Quoten mit fester Gewichtung zählt ein schwaches Ergebnis voll mit. Viele Unis halten daneben eine reine Abiturbestenquote vor, in der der Test nichts ändert. Wer ein sehr gutes Abitur hat, verliert dort also nichts.
So nutzt Du das für Deine Bewerbung
Sortiere Deine Wunsch-Unis nach der Rolle des Tests. Wo er stark zählt, lohnt sich gezielte Vorbereitung; wo er fehlt, entscheiden Note oder Wartezeit. Die aktuellen Grenzen je Quote stehen in der Übersicht Psychologie NC 2026/27. Ob der Bachelor der jeweiligen Uni überhaupt zur Approbation führt, klärt der Artikel zum polyvalenten Bachelor. Und wenn weder Note noch Test reichen, findest Du weitere Wege unter Psychologie studieren ohne NC.
Häufige Fragen
Ist der BaPsy-DGPs Pflicht für ein Psychologiestudium?
Viele Unis nennen ihn ausdrücklich freiwillig. Wer ihn nicht schreibt, bekommt aber etwa in Aachen, Münster und Siegen null Testpunkte. An einigen Unis reicht selbst ein Abitur mit 1,0 ohne Test rechnerisch nicht für die letzte Auswahlgrenze.
Welche Unis werten den BaPsy-DGPs nicht?
Laut ihren Auswahlregeln berücksichtigen Konstanz, Greifswald und Kiel den Test nicht. Dort entscheiden Abiturnote und je nach Uni weitere Leistungen.
Wie lange gilt ein BaPsy-Ergebnis?
Das regelt jede Uni selbst. Jena, Lübeck und Hildesheim werten zum Beispiel nur Ergebnisse, die höchstens fünf Jahre alt sind.
Kann ein schlechtes Testergebnis schaden?
In Quoten, die Abitur und Test fest gewichten, zieht ein schwaches Ergebnis den Gesamtwert nach unten. Wuppertal nimmt dagegen nur die Abiturnote, wenn der Test sie verschlechtern würde. Die Abiturbestenquote vieler Unis bleibt vom Test ohnehin unberührt.
Quellen
- Universität zu Lübeck: Auswahlsatzung Psychologie (14.08.2024) (abgerufen 18.10.2026)
- Universität Trier: Historie Zulassungsergebnisse, Tabelle Wintersemester 2025/26, Fußnote (abgerufen 19.10.2026)
- Universität Hamburg: Merkblatt NC und Wartesemester (abgerufen 18.10.2026)
- Universität Ulm: Psychologie (Bachelor), Auswahlergebnisse (abgerufen 18.10.2026)
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